Wassererwärmung hängt von Masse und Temperaturanstieg ab. Wasserkocherleistung bestimmt die Zufuhrrate; ein geschätzter Wirkungsgrad berücksichtigt Wärme an Gerät und Umgebung. Berechnet wird das Erwärmen bis zur Zieltemperatur, nicht das Verdampfen.
Anleitung
- Geben Sie nur die tatsächlich zu erwärmende Wassermenge ein.
- Stellen Sie Anfangs- und Zieltemperatur sowie Nennleistung des Wasserkochers ein.
- Passen Sie den geschätzten Wirkungsgrad anhand vorhandener Messungen an und geben Sie Ihren Strompreis für die Kostenberechnung ein.
So funktioniert die Berechnung
Q (kJ) = Masse (kg) × 4.186 × Temperaturanstieg (°C). Zeit (Sekunden) = Q ÷ [Leistung (kW) × Wirkungsgrad]. Strom (kWh) = Q ÷ (3,600 × Wirkungsgrad). Wassermasse wird mit 1 kg je Liter angenähert.
Beispiel
1 Liter von 20°C auf 100°C benötigt etwa 335 kJ Nutzwärme. Bei 2,000 W und angenommenen 85 % Wirkungsgrad ergibt das etwa 3 Minuten 17 Sekunden und 0.109 kWh.
Einflussfaktoren
- Der Wirkungsgrad ist geschätzt, keine allgemeingültige Wasserkocher-Spezifikation.
- In größerer Höhe siedet Wasser unter 100°C; passen Sie das Ziel entsprechend an.
- Verdunstung und weiteres Kochen nach Erreichen des Ziels werden nicht berücksichtigt.
Häufige Fragen
Verbraucht ein stärkerer Wasserkocher immer mehr Energie?
Für dieselbe Wassermenge und Temperaturerhöhung ergibt dieses Modell bei gleichem Wirkungsgrad dieselbe Energie. Höhere Leistung verkürzt die Zeit; tatsächliche Wärmeverluste können variieren.
Warum wird Wärmekapazität als konstant behandelt?
Wassereigenschaften ändern sich mit der Temperatur, doch konstante 4.186 kJ/kg·°C sind eine praktische Haushaltsnäherung. Andere Eingabeunsicherheiten sind meist größer.
Quellen & Methodik
Berechnungsgrundlage: Physikbasierte Berechnung mit geschätztem Wirkungsgrad. Methodik
- Spezifische Wärmekapazität und Wasser — U.S. Geological Survey
- Strom messen — U.S. Energy Information Administration
Zuletzt aktualisiert: 15. September 2026