Schätzen Sie einen einzelnen Aufheizvorgang für eine feste Menge flüssigen Wassers. Das hilft bei Tauchsiedern oder beim Vergleich der Speichererwärmung ohne Entnahme. Kontinuierliches Nachfüllen, Wärmepumpenleistung und langfristige stationäre Verluste werden nicht modelliert.
Anleitung
- Geben Sie Wassermenge sowie Anfangs- und Zieltemperatur ein.
- Geben Sie die tatsächliche elektrische Heizleistung und den geschätzten Anteil ein, der das Wasser erreicht.
- Prüfen Sie Nutzwärme, bezogenen Strom, Zeit und Kosten zu Ihrem Tarif.
So funktioniert die Berechnung
t = mcΔT ÷ (Pη) mit einheitlichen Energie- und Leistungseinheiten. c = 4.186 kJ/kg·°C; η ist der Wirkungsgrad als Anteil. Bezogener Strom = Nutzwärme ÷ η.
Beispiel
50 Liter von 15°C auf 60°C benötigen ungefähr 2.616 kWh Nutzwärme. Eine 3-kW-Widerstandsheizung mit angenommenen 90 % Wirkungsgrad braucht etwa 58 Minuten und 2.907 kWh Strom.
Einflussfaktoren
- Kaltes Zulaufwasser und gleichzeitige Entnahme verlängern das Nachheizen.
- Speichermetall, Rohrleitungen und veränderliche Wärmeverluste sind im Wirkungsgrad nur näherungsweise zusammengefasst.
- Wärmepumpen benötigen ein COP-Modell; ihre abgegebene Wärme kann die elektrische Energie übersteigen.
Häufige Fragen
Kann dieser Rechner einen Durchlauferhitzer dimensionieren?
Nein. Durchlauferhitzer werden für kontinuierlichen Durchfluss und Temperaturanstieg dimensioniert. Dieser Rechner erwärmt eine feste Wassermenge.
Ist dies zum Schmelzen von Eis oder Erzeugen von Dampf geeignet?
Nein. Schmelzen und Verdampfen benötigen nicht berücksichtigte latente Wärme. Verwenden Sie das Modell nur zum Erwärmen flüssigen Wassers im flüssigen Bereich.
Quellen & Methodik
Berechnungsgrundlage: Physikbasierte Berechnung mit geschätztem Wirkungsgrad. Methodik
- Spezifische Wärmekapazität und Wasser — U.S. Geological Survey
Zuletzt aktualisiert: 15. September 2026